Lesereisen
Eine Autorin, ein Autor zu Gast im Klassenzimmer

 

Eine Lesereise ist eine von vielen Möglichkeiten Kultur im Schulalltag zu vermitteln.

Der persönliche Kontakt zu Autorinnen und Autoren ist ein wichtiges Instrument der Leseförderung und wirkt sich positiv auf das Leseverhalten der Schülerinnen und Schüler aus.

Zweimal pro Jahr, im Frühling für die Oberstufe und im Herbst für die Primarschule, organisiert die Fachstelle Schulbibliothek  Lesereisen in Zusammenarbeit mit kis.bl, Kulturelles in Schulen während je einer Woche eine Lesereise durch die Baselbieter Schulen. Diese direkten Begegnungen mit Autorinnen sind für Schüler immer wieder intensive Erlebnisse und unvergessliche Momente.  

Jetzt Buchen!! Eymard Toledo vom 13.-17. November 2017

 

 

Es besucht uns Eymard Toledo mit ihrem Buch "Onkel Flores - eine  ziemlich wahre Geschichte aus Brasilien" in dem Optimismus, Eigeninitiative und die Globalisierung thematisiert werden. Weitere Informationen zum Buch finden Sie hier. Die Lesung ist für Schülerinnen und Schülern ab der 1. bis zur 3. Klasse geeignet und dauert rund 60 Minuten. Pro Lesung kann eine Klasse, bzw. max 25 Kinder teilnehmen. Der Eigenanteil pro Lesung beträgt 100 CHF und muss nach Erhalt der Bestätigung überwiesen werden.

 

Anmeldungen unter Angabe der Schule, Lehrperson, Klasse, Anzahl SuS sowie dreier möglicher Wunschtermine bitte an Viktoria Kahl bis 10. September.

 

Die Anzahl der Lesungen ist beschränkt.

April 2017: Margit Ruile

 

Die Münchner Autorin Margit Ruile fand bei Ihrer ersten Lesereise im Baselbiet über 250 interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer, denen sie ihr neuestes Buch "Dark Noise" vorstellte. Besonders bereichernd waren dabei für beide Seiten die Gespräche und Diskussionen, die sich aus der Lektüre ergaben, sei es über die Lebenswelten der Jugendlichen, des Protagonisten oder über die besten Vorlesetechniken. Die Brücke zwischen der Literatur und dem echten Leben wurde Mal für Mal aufs Neue überquert, als Beweis für eine lebendige Auseinandersetzung mit Literatur.

 

 

Herbst 2016: Finn-Ole Heinrich

 

"FRERK, DU ZWERG!" So schallte es eine Woche lang im Kanton aus unzähligen Kindermündern. Der Grund dafür war schnell gefunden: Der norddeutsche Autor Finn-Ole Heinrich hat für eine Woche seine Französische Wahlheimat verlassen, um in Baselbieter Primarschulen zu lesen. Sei es mit Frerk oder Dank Maulina Schmitt, immer konnte sich Finn-Ole der Aufmerksamkeit seines jungen Publikums sicher sein. Wir danken Finn-Ole für eine tolle, lustige, wilde und ausnahmslos unterhaltsame Lesereise!

Mai 2016: Kati Rickenbach

 

Eine Premiere war die Reise der in Zürich lebenden Baslerin Kati Rickenbach durch die Sekundarschulen und Berufsschulen; Erstmals ist eine Illustratorin zu Gast gewesen, die den Fokus nicht so sehr auf die Worte - sondern mehr auf die Bildebene gelegt hat. Wie entsteht ein Comic, was ist der Unterschied zum Graphic Novel und wie funktioniert die Erstellung eines solchen Werkes? Nicht nur hat Kati Rickenbach viel über das Berufsbild der Illustratorin erzählt, sie konnte auch begabte Schülerinnen und Schüler motivieren, ihre Passion weiter zu verfolgen.

 

 

November 2015: Katharina Tanner

 

Die Basler Autorin Katharnina Tanner war Anang November mit ihrem Buch "Sockenschlacht und Löwenzahn- Mädchen und Buben in der Schweiz von früher" im Kanton unterwegs. Es kam zu vielen schönen und auch bewegenden Momenten, als sie aus der Kindheit des Basler Verdingbubs Paul berichtete, welcher auch bei einigen der Lesungen persönlich anwesend war. Diese Lesereise war etwas ganz besonderes und wird allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben.

April 2015: Petra Ivanov

 

Die allseits bekannte und beliebte Autorin vieler spannender Jugenbücher ("Delete", "Control", etc...) ist im April viel gereist und hat noch mehr gelesen: Mehr als 200 Schülerinnen und Schüler lauschten Ihren Geschichten in dieser Woche. Da Ihre Bücher fester Bestandteil einer jeden Schulbibliothek sind und aufgrund der packenden Storys war es für Jungen und Mädchen gleichermassen interessant.

Besonders spannend war für die Jugendlichen von ihr zu erfahren, wie viele Schreibfehler auch eine Autorin beim Bücherschreiben macht, wann und ob sie Ferien hat und was sie an einem Buch verdient. Diese Hintergrundinformationen beschäftigten das jugendliche Publikum noch lange, nachdem Frau Ivanov schon wieder am heimischen Schreibtisch sass.

April 2014: Bettina Bellmont zu Gast 

 

Japan und Fantasy: Eine spannende Kombination made in Switzerland!

 

Die junge St. Galler Autorin Bettina Bellmont hat vom 7. bis 11. April das Baselbiet verzaubert. Mit ihrem neuesten Roman "Das Schweigen des Schnees" hat sie bei vielen Schülerinnen und Schülern die Neugier für Japan, dessen Kultur und das Lesen geweckt.

 

Stimmen zu der Lesung:

 

Lisa: "Es war eine sehr interessante und spannende Vorlesung.
Mir gefiel vorallem, dass Sie Bilder gezeigt haben, so konnte man es sich viel besser vorstellen. Ich hoffe, dass Sie viel Erfolg mit ihrem Buch haben werden."

 

Dominik: "Liebe Bettina. Danke, dass du vorbei schauen konntest! Man erfuhr viel über ein Leben eines Autors.Es war sehr spannend und eindrucksvoll. Man konnte viele schöne Erinnerungen mitnehmen. Liebe Grüsse Dominik"

 

Die Autorin selber hat während und nach der Lesereise einen eigenen Blog geführt.

Ihr Fazit: "Danke. Einfach nur Danke für die unglaubliche Möglichkeit im April mit meinem Buch “Das Schweigen des Schnees” in Baselland auf Lesereise zu starten. Der Austausch mit den Jugendlichen hätte besser nicht sein können."